Geschichte

Seit dem 1. Mai 2007 ist es möglich den weissen Hinweisschildern Sagenweg zu folgenden und anhand der Prospekte die Tafeln "Sagenweg" und "Sehenswertes" aufzuspüren."

Es soll hier ein Überblick gegeben werden, wie es zum Projekt gekommen ist:
1999 wurde von den drei Berggemeinden Farnern, Rumisberg und Wolfisberg erneut das Problem betreffend Verkehr, aufkommender Tourismus und Parkplatzsituation im Berg von den Gemeinderäten diskutiert; eine Kerngruppe erhielt den Auftrag, mögliche Lösungsvorschläge in Zusammenarbeit mit der Regionalplanung "Region Oberaargau" anzugehen.

Der kantonale und der regionale Richtplan Oberaargau bezeichnen den Bipperämter Jura als Naherholungsgebiet.

Die "Region Oberaargau" genehmigte auf Antrag der erweiterten Projektgruppe - nachträglich wurden die vier Jurasüdfussgemeinden beigezogen - einen Kredit für die Ausarbeitung eines Grundlagenkonzeptes, welches für Finanzierungsgesuche notwendig wurde.
 
  In den Jahren 2002-2003 entstand unter Mithilfe eines Planungsbüros das Grundlagenkonzept mit den Schwerpunkten "Verkehr - regionale Angebote
- Marketing".

Sämtliche Gemeinderäte, Burgerräte und andere Körperschaften genehmigten das Konzept und erteilten der Projektgruppe den Auftrag, die gemeindeübergreifenden Projekte wie Sagenweg, Prospekt, Info-Häuser, Panoramatafeln etc. zu realisieren.

Parkplatzsanierungen, Bewirtschaftung, Signalisationen, Strassenunterhalt sind weiterhin Angelegenheit der betroffenen Gemeinden.

2006/2007 wurden 43 Tafeln für den "Sagenweg" und "Sehenswertes" gestaltet, hergestellt und installiert; es enstand ein Wanderprospekt mit den Tafelstandorten und einer kurzen Vorstellung der sieben beteiligten Gemeinden mit ihren Besonderheiten.

Info-Häuser auf den Bergparkplätzen geben Auskunft über die Angebote der Region.

Eine finanzielle Unterstützung durch die Gemeinden erübrigte sich, da alle Auslagen mit Sponsoring und Eigenleistung der Arbeitsgruppe "Pro JuraBipperamt" beglichen werden konnten. Einen grösseren Beitrag leistete der Lotteriefonds des Kantons Bern; zudem flossen dem Projekt freiwillige Spenden zu.

Wie aus dem Prospekt hervorgeht, sollen die Wanderer den Sagenweg von den Jurasüdfussgemeinden her unter die Füsse nehmen; deshalb beginnen ja alle Routen in Attiswil, Wiedlisbach, Oberbipp und Niederbipp!

 


 
Mit der feierlichen Eröffnung vom April 2007 waren für die Arbeitsgruppe die Arbeiten und die nächsten Projekte noch längst nicht abgeschlossen!

Die Arbeitsgruppe erteilte den Auftrag zur Gestaltung und Aufschaltung einer eigenen Homepage. Die Rubriken wurden laufend ergänzt, viele Angebote sind für die Interessierten hier zu entnehmen (www.pro-jura-bipperamt.ch).

2007 wurden Tisch-Sets hergestellt, welche in den Restaurants des Bipperamtes aufgelegt werden und Werbung machen für den Wanderprospekt. Zudem musste dieser Prospekt neu gedruckt werden, versehen mit einigen Änderungen und der Aufnahme von neuen Tafeln „Sehenswertes“. Die Tischset-Auflage konnte aufgrund der grossen Nachfrage in den folgenden Jahren zweimal neu gedruckt werden, wie auch der Prospekt.

Schüler aus Attiswil gestalteten den Drachenweg zum Chällerflüehli mit Ton-Drachen; 2008 kam von der Oberschule Farnern eine moderne Skulptur zur Sage „Weisse Frau im Gugger“ hinzu, und von der Oberschule Wiedlisbach 4 Darstellungen aus Metall und Stein an verschiedenen Standorten zu den Geschichten „Der Brunnmattschatz“, „Die Hexe in der Kuhgasse“, „Der Grenzhund“ und „Im Zweikampf gefallen“.

Aus rechtlichen Gründen ging man mit Einverständnis der beteiligten Gemeinden an die Umwandlung von einer Arbeitsgruppe in einen Verein. Die Statuten wurden von allen sieben Gemeinden im Jahr 2010 genehmigt.

 


 

2008 nahm die Arbeitsgruppe die Herstellung der Alpenpanorama-Tafeln in Angriff, mit Standorten „Bättlerchuchi“, „Ankehubel“, „Reckenacher“ und „Stierenberg“. Die Tafeln, nach einer Zeichung vom P. Graber, Wolfisberg, auf Metall gedruckt, konnten nach langen Vorarbeiten mit einer eindrücklichen Feier an allen 4 Standorten, im Beisein der Sponsoren und vielen Gästen, im Sommer 2009 der Bevölkerung übergeben werden.
Alle bisherigen Projekte wurden mit Sponsorengeldern, Lotteriefondsbeiträgen und Eigenleistungen finanziert.

Dem Wunsch nach einer „Papierversion“ des Alpenpanoramas wurde gefolgt, und im April 2011 konnte der Verkauf der sogenannten Leporellos beginnen. Diverse Wiederverkäufer (Restaurants, Gemeindeverwaltungen, Tourismusbüros) halfen dabei.